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Wadltreiber

Der neue Star?

Anfänglich ging es für den rebellischen Wadltreiber recht schnell voran, nun wartet er auf den Durchbruch. Wird 2016 sein Jahr?

Mit dunkel geschminkten Augen und einem für traditionelle Volksmusik-Verhältnisse recht extrovertierten Modegeschmack ist der Wadltreiber auf jeder Bühne ein Hingucker. Dass anfänglich immer auch ein paar fragende Blicke mit dabei sind, ist der gebürtige Dominik Leitold mittlerweile schon gewöhnt. Seit dem Erfolg von Andreas Gabalier darf volkstümliche Musik nicht nur richtig modern, sondern auch anders sein. "Andi und voXXclub haben da sicher sehr viel vorgelegt, schon davor waren die Schürzenjäger die Rebellen der Alpen", erzählt der Wadltreiber. Bereits als Sechsjähriger begann Dominik Trompete zu spielen, mit acht folgte die Harmonika und mit zwölf E-Gitarre. Dass der Salzburger eines Tages am liebsten mit Musik sein Geld verdienen würde, stand deshalb schon sehr früh fest. Anfänglich fehlten dem jungen Musiker jedoch noch die Ideen für seine künstlerische Laufbahn, ehe es vor vier Jahren endlich "Klick" machte: "Ich besann mich dann auf das Rebell sein in meiner Jugend, auf meine glühende Heimatliebe zu Österreich und natürlich auch über die Mad´ln, dazu Volksmusik und eine Prise guten alten Rock´n‘Roll. Dies wurde dann kräftig vermischt und fertig war sie, die Idee zum Wadltreiber", erinnert er sich. Mit Harald Rummel fand Dominik ziemlich rasch einen Produzenten, der ihn bei der Umsetzung seiner Idee musikalisch unterstützte und dank dem der Wadltreiber heute so klingt wie er klingt. Für seine auffälligen Bühnenoutfits zeichnet indes Tracy Mirabell Plummer aus Zell am See verantwortlich. "Eine junge Designerin, die mir für jeden Auftritt das passende Outfit auf den Leib schneidert und mich immer wieder mit neuen Ideen überrascht." Anfänglich ging dann alles sehr schnell: Im Dezember 2012 erschien unter dem Titel "Da Wadl-Madltreiber" sein Debütalbum, außerdem durfte Dominik im Vorprogramm von Stars wie Andreas Gabalier und Hannah vor tausenden Menschen auf der Bühne stehen. Der ganz große Durchbruch ist dem sympathischen Musiker bislang aber dennoch verwehrt geblieben. Im neuen Jahr soll es nun aber endlich so weit sein: "Es wird 2016 sehr viel Neues von mir geben, aber mehr verrate ich noch nicht", grinst der Wadltreiber.

Foto: © www.camwork.at

 

 

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