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Maria Voskania

Liebling der Monate März/April 2016

Die Background-Sängerin von Helene Fischer will nun selbst als Schlagersängerin durchstarten und veröffentlichte kürzlich ein neues Album.

Seit frühester Jugend singt und komponiert sie, außerdem ist sie sympathisch und hübsch – also eigentlich die idealen Voraussetzungen für eine große Musikkarriere. Dennoch musste sich Maria, als Meri Voskania im armenischen Jerewan geboren, bislang mit einer Nebenrolle begnügen. Vor dreizehn Jahren nahm sie an der Castingshow "Popstars" teil, zwei Jahre später belegte sie bei "Deutschland sucht den Superstar" den zwölften Platz, außerdem versuchte sich Voskania bei zwei Vor- entscheidungen für den Eurovision Song Contest – 2007 für Armenien und 2010 für Deutschland – und veröffentlichte in der Zwischenzeit das selbst- produzierte Album "Vom Ende zum Anfang". Der Durchbruch gelang ihr mit alledem zwar nicht, aber sie machte damit jemanden auf sich aufmerksam und zwar keine Geringere als den Superstar des deutschen Schlagers: Helene Fischer. "Maria begleitet mich auf all meinen Tourneen. Ich bin sowieso absolut begeistert von ihrem Talent", schwärmt Helene und verpflichtete Maria Voskania als Background-Sängerin.

"Ich hatte das unfassbare Glück als Chorsängerin bei ihr zu landen", weiß Maria das Engagement selbst heute noch zu schätzen. Sechs Jahre lang sang die Deutsch-Armenierin im Rücken von Helene Fischer, doch das soll es für Maria noch nicht gewesen sein, immerhin träumte sie schon als kleines Mädchen von einer Karriere als Sängerin. Nach mehreren großen Tourneen und Auftritten in sämtlichen TV-Shows, fasste sie deshalb 2014 den Entschluss es noch einmal als Solokünstlerin zu versuchen und unterschrieb einen Plattenvertrag beim Münchner Erfolgslabel Telamo. Unter dem Titel "Lust am Leben" veröffentlichte sie noch im selben Jahr ihr Schlager-Debütalbum, das in den Medien jedoch leider ein wenig unterging. In Carmen Nebels letztjähriger Weihnachtsshow hatte sie aber endlich ihren großen Auftritt, ihr neues Album "Perlen und Gold" sollte demnach deutlich erfolgreicher sein. Maria selbst bleibt jedoch (vorerst) bescheiden: "Das Größte für mich wäre, wenn die Leute bei einem Song von mir das Radio ein bisschen lauter machen. Denn dann hätte ich sie mit meiner Musik erreicht. Und das ist im Grunde alles, was zählt..."

Foto: © Pressefoto

 

Maria Voskania

Musikvideo: "Gefallener Engel"

 

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