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Roland Kaiser

Kein Blick zurück

Der Altmeister beweist mit seinem neuen Album, dass er auch nach vier Jahrzehnten noch immer zielstrebig ist.

Über 90 Millionen Tonträger hat Roland Kaiser im Laufe seiner Karriere schon verkauft, einen Großteil davon in den Siebzigern und Achtzigern als er mit dem Hit "Santa Maria" (1980) seinen großen Durchbruch feierte. Im Gegensatz zu vielen anderen "alten" Schlagerstars ist der Berliner allerdings nicht auf seine alten Erfolge angewiesen, sondern ist aktuell sogar fast populärer denn je. Sein letztes Album "Seelenbahnen" ging in Deutschland über 100.000 Mal über die Ladentische und wurde dafür mit Gold ausgezeichnet und auch live ist Roland Kaiser ein gefragter Mann – die 50.000 Tickets für die vier Konzerte der nächsten "Kaisermania" im Juli/August 2016 waren in Rekordzeit verkauft. Ein Hauptgrund dafür ist Roland Kaisers Wille, sich stets weiterentwickeln und mit der Zeit gehen zu wollen. Für sein brandneues Album "Auf den Kopf gestellt" hatte der Sänger deshalb erneut ein klares Ziel vorgegeben: "Ich will modern, aber nicht unkommerziell klingen", erzählt Roland Kaiser. "Die Songs müssen zu mir und meinem Alter passen. Das Publikum vor der Bühne hat eine Erwartungshaltung und ich wahre dadurch gleichzeitig meinen Stil." Mit erfahrenen Textern wie Nino de Angelo, Tobias Röger (Christina Stürmer, Helene Fischer) und Oliver Spiecker (Peter Maffay) wurde dem Altmeister moderner Pop-Schlager auf den Leib produziert. Den Titel "Auf den Kopf gestellt" hatte Kaiser übrigens schon vor der Produktion im Kopf. "Ich wollte Songs, die darüber berichten, wie sich das Leben immer wieder auf den Kopf stellt: Weil man einen neuen Partner findet, den alten verlässt, den Job verliert, von einer schweren Krankheit genesen ist, da spielt alles Mögliche eine Rolle."

Foto: © Sandra Ludewig

 

 

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