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Matakustix

Ganz einfach K‘mot

Eigentlich wollte der Kärntner Rockmusiker Matthias Ortner nur ein kleines Akustik-Projekt starten, was sich seither aus "Matakustix" entwickelt hat, ist so beeindruckend, dass wir ihn zum ÖMM-Interview gebeten haben.

Im Vorjahr hat das Trio die Messehalle Klagenfurt ausverkauft und auch im Rahmen ihrer "K‘mot"-CD-Präsentations-Tour spielten Matakustix im letzten Monat jeden Abend vor gut gefülltem oder ebenfalls ausverkauftem Haus. Das Beeindruckende dabei: Die Mischung aus Kärntnerliedern, Popmusik-Coversongs und Improvisationen begeistert alle Altersklassen und sämtliche Musikgeschmäcker. "Viele sagen, wir haben eine Nische gefunden. Ich weiß nicht, ob wir da was gefunden haben oder ob es überhaupt eine Nische ist. Ich glaube, dass dieses Crossover aus alternativer und traditioneller Musik einfach gut ankommt. Wir machen das was uns gerade einfällt und uns Spaß macht", erzählt uns Frontmann Matthias Ortner. Dieser hatte vor viereinhalb Jahren das Projekt gegründet, eigentlich nur, um sich neben seiner Rockband J.O.E.L. auch solo verwirklichen zu können. "Ich wollte etwas Akustisches machen, mein Name ist Matthias, daher auch Matakustix." Plötzlich kamen mit Christian und Michael zwei Musiker aus dem traditionellen Bereich dazu. Aus Spaß wurde das Cro-Volksmusik-Cover "Easy in die Berg" aufgenommen und auf Facebook gepostet, wo es so gut ankam, dass Matakustix diesem Stil treugeblieben sind. "Ich konnte mit Kärntnerliedern irgendwie nie wirklich viel anfangen. Wir haben uns dann gesagt: Jetzt machen wir mal eines auf modern, einfach so, weil wir es witzig finden. Damit sind wir ein bisschen in diese Szene hineingerutscht. Das war im Vorjahr beispielsweise ganz krass, da haben wir innerhalb von zwei Wochen auf dem ‚Rock den See‘-Festival und beim Musi-Open-Air gespielt. Einmal zwischen grölenden Metal-Bands und einmal nach‘m Hansi Hinterseer", lacht Matthias. Gute Unterhaltung kennt eben keine Grenzen.

Foto: © Arnold Pöschl

 

 

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