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Die Granaten

Ein Date mit dem ÖMM

Nach zwei erfolgreichen Alben, hat die Gruppe kürzlich ihre erste EP veröffentlicht. Wir haben "Granate" Anja Sorger zum Interview gebeten.

ÖMM: Ihr habt im vergangenen Monat die EP "Das Stadl-Date" veröffentlicht, warum wurde es nicht gleich ein neues Album?

Anja: Wir wollen eigentlich alle zwei Jahre ein neues Album produzieren. "Die Musi is a Hammer" ist 2013 erschienen, "Die Volksmusik geht nie kaputt" im Vorjahr und das nächste kommt dann 2017. Als Vorbote dafür, haben wir jetzt aber eben diese EP aufgenommen, mit drei ganz neuen Titeln und einem Medley.

ÖMM: Hattet ihr einfach so viele Ideen oder warum habt ihr jetzt eigentlich eine EP aufgenommen?

Anja: Es gab von unseren Fans Gott sei Dank einfach eine irre Nachfrage und deshalb haben wir jetzt doch außerplanmäßig etwas Neues veröffentlicht. Das war eigentlich der Hauptgrund, aber Ideen haben wir auch (lacht).

ÖMM: Beim ersten Blick auf das Cover der EP ist uns aufgefallen, dass ihr mittlerweile nur noch "Die Granaten" heißt. Wie kam es zu der Namensänderung?

Anja: Uns hat es ein bisschen verzogen, die meisten von uns sind in der Weststeiermark daheim und deshalb ist jetzt – unter anderem auch der Einfachheit halber – aus den Ilztal Granaten die Granaten geworden. Es gab auch immer wieder Verwechslungen mit der Ortschaft oder auch anderen Gruppen wie den Ilztalern.

ÖMM: "Das Stadl-Date" ist nicht nur der Titel der EP, sondern auch eurer neuen Single. Was kannst du uns zu dem Song erzählen?

Anja: Es ist ein bisschen eine fetzigere Nummer. Auf unserem letzten Album waren ja hauptsächlich volkstümliche Songs drauf und "Das Stadl-Date" ist eher Après-Ski. Wir haben also wieder etwas Neues ausprobiert, eine für uns mal etwas andere Linie.

ÖMM: Anja, was gehört für dich zu einem perfekten Stadl-Date dazu?

Anja: Also ganz wichtig und absolut vorrangig ist eine gute Musik (lacht). Was im Moment auf jeden Fall brutal dazugehört ist die Tracht, die ja mittlerweile wieder richtig boomt und was gehört noch dazu… das passende Gegenüber natürlich (lacht).

ÖMM: Ihr spielt bei euren Konzerten auch Coversongs. Wie wichtig war oder ist es euch, dennoch keine Coverband zu sein, sondern auch Alben zu veröffentlichen und live viele eigene Nummern zu spielen?

Anja: Das ist uns ganz wichtig. Wir versuchen live auch sämtliche Covertitel zu "unseren" Songs zu machen. Da wir ja immer die Steirische Harmonika dabei haben, klingt dann beispielsweise eine Helene-Fischer-Nummer ganz anders als das Original. Die Cover, die wir spielen, gibt es also sozusagen immer in einer Granaten-Version und eigene Lieder spielen wir sowieso.

Foto: © Pressefoto, Hinker Music

 

 

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