Home > Volksmusik > Oesch‘s die Dritten >

Oesch‘s die Dritten

"Ein großes Ding"

Die Schweizer Erfolgsformation Oesch’s die Dritten feiert 2017 ihr 20-Jähriges Bühnenjubiläum. Wir haben Frontfrau Melanie Oesch zum Interview gebeten.

ÖMM: Melanie, ihr feiert im kommenden Jahr euer zwanzigjähriges Jubiläum. Was bedeutet euch das?

Melanie Oesch: Für uns ist das ein großes Ding! Wir sind die dritte Generation der Oesch-Familie. Musik ist ein Teil unseres Lebens und dank ihr sind wir viel herumgekommen, haben vieles erlebt und dafür sind wir ausgesprochen dankbar.

ÖMM: Was waren deiner Meinung nach so die Highlights der vergangenen zwei Dekaden?

Melanie Oesch: Da gibt es viele. Unser erster Stadl-Auftritt 2007 war wichtig für uns und hat mehr oder weniger für unseren Durchbruch gesorgt. Unser Auftritt beim Klostertaler-Open-Air, wir durften bei Stefan Raab in "TV Total" jodeln und auch unsere ersten Gold- und Platin-Auszeichungen haben uns natürlich sehr gefreut.

ÖMM: Es gibt viele Schweizer Gruppen und Bands, die nur in ihrer Heimat erfolgreich sind, ihr habt es hingegen geschafft, auch die Deutschen und Österreicher zu begeistern. Wir erklärst du dir das?

Melanie Oesch: Das ist schwierig zu beantworten, aber ich glaube schon, dass es bei uns vielleicht an unserer Familiengeschichte liegt. Aber auch die Zusammensetzung der Band, das Jodeln, die Instrumentierung. Wir haben uns in all den Jahren nie auf etwas festgelegt, sondern waren immer für alles offen. Ich denke, dass das alles Gründe für unseren Erfolg sind.

ÖMM: Apropos Jubiläum. Warum habt ihr euch entschieden, mit "Jodelzirkus" ein neues Album zu veröffentlichen und kein Best-of?

Melanie Oesch: Natürlich haben wir damit geliebäugelt, aber wir wollten zum Jubiläum gerne zeigen, wie wir uns seit unseren Anfängen weiterentwickelt haben und, dass wir nach wie vor nicht vor Neuem zurückschrecken. Das war uns sehr wichtig. Wir haben auf dem neuen Album erstmals auch einen irischen Jodler, einen französischen und sogar einen englischsprachigen Song. Der Rest ist im gewohnten Oesch-Sound.

Foto: © Pressefoto

 

 

Nächster ÖMM Erscheinungstermin

Aktuelle Ausgabe