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Lechner Buam

Lieblinge der Monate: Mai/Juni 2018

Die Kult-Gruppe aus Niederösterreich hängt nach 35 Jahren ihre Musikinstrumente an den Nagel.

„Der Abschied von der Oberkrainerbühne zu einer Zeit, wo es besser nicht laufen könnte, war keine einfache Entscheidung. Dieses ‚Aufhören, wenn‘s am schönsten ist‘ ist wahrscheinlich der brutalste Bühnenabgang, den man sich vorstellen kann“, sagen die „jungen“ Lechner Buam über ihr Karriereende. Vor sechzig Jahren haben die Brüder Franz Grafeneder und Karl Weirer die ursprünglichen Lechner Buam gegründet – benannt nach dem „Lechner Hof“ in ihrem niederösterreichischen Heimatbezirk Lilienfeld. Nach deren Abschied von der Bühne im Jahr 1978, traten die Söhne Willi, Hubi, Reini und Franz Grafeneder und Karl Weirer jun. in die Fußstapfen ihrer Väter und starteten 1983 die zweite Generation der Lechner Buam. In den seit damals vergangenen 35 Jahren war die Formation siebenmal im „Musikantenstadl“, zweimal im Finale der „Krone der Volksmusik“ und veröffentlichte zahlreiche Alben. In den Neunzigern wurde aus der regionalen Gruppe ein international erfolgreiches Ensemble und stand auch in Korfu, Tunesien und ganz Europa auf der Bühne. Zwischenzeitlich sorgten die fünf Musikanten immer wieder für Überraschungen, beispielsweise als spielende und tanzende Boygroup („Herby-Rap“) oder mit ihrer Schlager-CD „Dass´so was gibt“ (1999), in Erinnerung werden uns die Lechner Buam jedoch immer für ihre großartigen Oberkrainer-Melodien bleiben. Nach knapp vier Jahrzehnten sagt die Gruppe nun aber „Pfiati“. „Schön war‘s! Nicht immer einfach, aber keiner der Lechner Buam möchte nur eine Minute dieser Zeit missen. Danke an alle“, so die fünf Niederösterreicher. Wir wünschen unseren Lieblingen des Monats einen schönen Ruhestand.

Foto: © Pressefoto

 

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