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Die Spritbuam

Zum Volltanken

Die neuen Drei von der Tankstelle, allerdings in österreichischer Tracht und mit viel Schmäh.

Was ist da denn los? Österreichische Nachwuchsbands gibt es in der Volksmusikszene viele, aber keine von ihnen polarisiert und fasziniert aktuell so stark wie "Die Spritbuam". Wie aus dem Nichts sind die drei jungen Sänger in diesem Sommer, in Lederhose gekleidet und mit einem knackigen Motto im Gepäck ("Egal wos der Diesel kost’ – die Spritbuam steh’n immer am Gas!"), aufgetaucht und machen seither im Internet von sich reden. Vor allem die
Absicht von Mote, Stoffl und Peda, steht seit der Veröffentlichung ihres erstens Songs im Mittelpunkt der Diskussion: Meinen die drei jungen Herren das ganze ernst, ist es Satire oder womöglich sogar "Verarsche"? Oder will das Wiener Trio einfach nur für gute Laune sorgen? Die Spritbuam sind ein Mysterium. Auf der Internetplattform YouTube tauchten Mitte Juni plötzlich zwei Videos auf, in denen sich zahlreiche Prominente wie Marika Lichter, Jazz Gitti, die Dornrosen, Hans "Waterloo" Kreuzmayr und Ulli Bäer zu einem Lied äußern, das der Öffentlichkeit erst kurze Zeit darauf präsentiert wurde: "Vollegas Leberkas".

Ein verrücktes, witziges Lied im Wiener Dialekt, das, im Gegensatz zu seinem Namensgeber, musikalisch zwar eher leichte Kost, aber dennoch irgendwie unterhaltsam ist. Doch wer oder was steckt nun hinter den Spritbuam? Die drei Musiker kennen sich bereits seit einigen Jahren, waren allesamt Wiener Sängerknaben und singen in Chören und Ensembles nach wie vor ernste Lieder. Das Projekt "Die Spritbuam" soll im vergangenen Jahr aus Jux entstanden sein. Und, weil die gebackene Brätpastete lecker schmeckt und daher ein eigenes Lied verdient hat. Ob Mote, Stoffl und Peda damit die Charts erreichen werden, ist eher unwahrscheinlich, in feuchtfröhliche Bierzelte werden es die drei aber garantiert
schaffen.

Foto: © Pressefoto

 

Die Spritbuam

Musikvideo: "Vollegas Leberkas"

 

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