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Daria Kinzer

Die große Blonde.

Vom Eurovision Song Contest zur Schlagermusik: Daria Kinzer und ihr ganz besonderer Lebensweg.

Traumfigur, 1,80 Meter Körpergröße und blondes Haar – Daria Kinzer könnte zweifelsohne Model sein, doch das ist sie nicht. Sie ist Sängerin, weil bei ihrer kroatischen Oma in Daltmatien fast alle singen, wie sie erzählt. "Du kommst in ein Wirtshaus und nach einem guten Glas Plavac wird gesungen. Das ist da so und es hat so etwas Schönes, Berührendes." Doch es sollte viele Jahre dauern bis der Traum des kleinen Mädchens in Erfüllung ging. Zunächst reiste Daria quer durch Europa, denn sowohl ihr Vater als Architekt als auch ihre Mutter als Angestellte einer Fluglinie fühlten sich nie nur an einem Ort zuhause. Von Aschaffenburg, an der bayerischhessischen Grenze, nach Linz und von dort aus weiter nach Wien. "Ich spreche kroatisch, aber eigentlich bin ich eine bunte Mischung aus Deutschland, Österreich und Kroatien", sagt die Sängerin heute. Mit zwölf wurde ihre Stimme von einem Lehrer im Gymnasium entdeckt und gefördert. Hatte sie bei ihrem ersten Auftritt noch mit großer Angst zu kämpfen, so wurde sie kurz darauf bereits süchtig nach dem Applaus. Wenn sie nicht gerade zur Schule ging oder jobbte, um sich ihren Gesangsunterricht zu finanzieren, dann sang sie – zuhause, in einer Tanzband und beim Musical-Chor "Funtastic Singers".

Danach studierte die heute 25-Jährige Musical am renommierten Franz-Schubert-Konservatorium in Wien und schloss mit "Unternehmensführung" sowie "Theater-, Film- und Medienwissenschaft" sogar zwei Hochschulstudien erfolgreich ab. Doch das Singen stand für Daria weiterhin an oberster Stelle und tat das beim Eurovision Song Contest 2011 sogar vor mehr als 100 Millionen Menschen. Zwar schaffte sie es für ihr Heimatland Kroatien nicht ins Finale, das dort dargebotene Lied "Celebrate" sollte ihr dafür jedoch einen anderen Weg ebnen. "Ich habe den kroatischen Text des Liedes einfach so zum Spaß ins Deutsche übersetzt und dabei ist mir klar geworden, dass das ja ein lupenreiner Schlager ist." Und so entstand die Idee deutschen Schlager zu singen. Über eine Kollegin lernte die Blondine schließlich den Wiener Musikmanager Peter Fröstl kennen, über den sie dann bei Harry Fendrich landete. Der Bruder und langjährige Bassist der Austropop- Legende produzierte in seinem Studio zuletzt immer öfter Schlagersongs, das Zusammentreffen mit Daria kam ihm daher gerade recht. Mit ihm wurde schließlich das Debütalbum "Zwischen Himmel und Erde" produziert, welches vor großen Melodien nur so strotzt. "Was ich erreichen wollte, ist eine leichte Verschmelzung von Musical und Schlager", sagt sie. Und auch inhaltlich setzt sie auf Abwechslung. "Die Texte in den Liedern enthalten zeitlose Themen, die uns ständig bewegen und uns Freude, Trauer, Glück, Erfolg und Liebe spüren lassen."

Foto: © Pressefoto

 

 

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