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Die Babenberger

Adeliger Partysound

Nach ihrer Debütsingle "Do bin I daham" haben die Babenberger kürzlich auch noch ihr erstes Album veröffentlicht.

Die adeligen Babenberger um Leopold I. herrschten zwischen 976 und 1246 in Österreich, ein gutes Jahrtausend später setzen nun fünf junge Musiker unter dem Namen des Markgrafen- und Herzogsgeschlechts ein musikalisches Ausrufezeichen. Bereits vor dreißig Jahren wurde die Band als reine Oberkrainer-Gruppe gegründet, vor sieben Jahren wurden die Babenberger jedoch völlig neu besetzt und mit Sänger Max, Rudi junior und Bernhard verjüngt. An der musikalischen Ausrichtung hat sich ebenfalls einiges getan, so sieht sich die fünfköpfige Formation heute vielmehr als Partyband, die auf Partys, Feiern und Festen sowohl mit Rock als auch mit Schlager- und Volksmusik für Stimmung sorgt. Doch es sollte nicht nur umstrukturiert werden, in jüngster Vergangenheit wurden gar völlig neue Dinge versucht. Im Frühjahr veröffentlichten die Babenberger ihre allererste Single und wagten damit den Schritt von der reinen Liveband zum ernstzunehmenden Musik-Act. "Nach zahlreichen Auftritten entstand der immer stärkere Wunsch, auch eigene Songs vor Publikum zu präsentieren", begründet Sänger Max den Weg ins Tonstudio.

Da ein eigenes Lied für ein Konzert relativ wenig ist und die erste Single nicht nur von den langjährigen, treuen Fans gut aufgenommen wurde, sondern beispielsweise auch bei Radio Servus die Hitparade stürmte, wanderten die Babenberger in den letzten Monaten zahlreiche weitere Male ins Tonstudio. "Nachdem der erste Song ´Do bin I daham‘ fertig war, haben wir Blut geleckt", lacht die Band. Gemäß ihres Namens müsste dieses eigentlich Blau gewesen sein, gemäß ihres Wappens, Bühnenoufits und ihrer aktuellen Pressebilder dann doch eher Orange. Egal. Acht eigene Stücke wurden schlussendlich komponiert und drei bekannte Klassiker gecovert beziehungsweise neu interpretiert. Darunter auch Jimi Jamisons "I’m Always Here", dem bekannten Titelsong aus David Hasselhoffs Erfolgsfernsehserie "Baywatch". Die Babenberger haben das Lied kurzerhand in "I gib Voigas" umgetextet. "Unser Bassist Bernhard ist großer Baywatch-Fan. Er steht auf rote Badeanzüge. Die trägt er gern auch mal selbst", scherzt Frontmann Max. Insgesamt ist es also eine lustige Mischung aus Schlager, Pop-Rock, Singer-Songwriter, Blues und volkstümlicher Musik geworden, die perfekt in das Live-Programm der Babenberger passt und genau das war auch die Absicht. "Wir sind und bleiben die Partyband, die fünf Stunden spielt. Jetzt aber zusätzlich mit eigenen Stücken im Gepäck."

Foto: © Pressefoto

 

 

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