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Petra Mayer

Liebling der Monate: Jänner/Februar 2015

Die sympathische Landwirtin aus Kärnten war unserer Meinung nach bei "Die große Chance" nicht die erste Verliererin, sondern die zweite Gewinnerin.

Wir haben uns schon in der letzten Ausgabe darüber gefreut, dass sich die ORF-Castingshow "Die große Chance" in den vergangenen Jahren vor allem als Karrieresprungbrett für volkstümliche Musiker entpuppt hat. In der letztjährigen Staffel war dies besonders auffällig, immerhin kommen sowohl das Gewinner-Duo Harfonie als auch die Zweitplatzierte Petra Mayer aus der Volksmusik. Bei der Abstimmung im "Die große Chance"-Finale konnten wir uns noch geschickt aus der Affäre ziehen und haben aus der ÖMM-Redaktion einfach für beide Kandidaten angerufen, da bekanntlich aber immer nur ein Act unser "Liebling des Monats" sein kann, mussten wir schlussendlich doch eine Entscheidung fällen und haben damals den beiden jungen Mädchen aus Tirol den Vorzug gegeben. Da uns aber auch Petra Mayer absolut begeistert hat, ist sie unser erster "Liebling des Monats" des neuen Jahres.

Das passt auch ganz gut, immerhin erwartet die Landwirtin aus Kärnten dieser Tage ihr drittes Kind, welches sie im Bauch schon damals auf der ORF-Bühne immer bei sich trug. Mit bodenständigen Sagern wie "I sing holt voll gern" wurde Petra Mayer innerhalb kürzester Zeit zum Publikumsliebling und auch gesanglich konnte die Lavanttalerin absolut überzeugen. "Wenn draußen nichts zu tun ist und ich drinnen bin, dann tu ich gerne musizieren, an Klavier, Gitarre oder mit der Steirischen", erzählte Petra im Rahmen der Sendung. Gewonnen hat sie die Castingshow zwar nicht, aber die Seer, von denen die 24-Jährige ein großer Fan ist und mit denen sie im "Die große Chance"-Finale auch gemeinsam auf der Bühne stehen durfte, waren von der Sängerin so begeistert, dass Alfred Jaklitsch sie zu sich ins Tonstudio holte. Unter seiner Führung nahm Petra Mayer ihr allerstes Album "Schean is des Leben" auf, auf dem neben den Lieder aus der Sendung, auch viele neue, selbstgeschriebene Songs zu hören sind. Und das nicht nur solo, sondern auch mit ihrem lokalen Chor, der Singgemeinschaft Kliening, und ihrer Schwester Lisa. "Auf einer großen Bühne zu stehen und zu singen, hab ich mir schon immer gewünscht", freut sich Petra, die aufgrund ihres plötzlichen Erfolges aber nicht abheben möchte. Konzertveranstalter werden sich gedulden müssen. "Ich will mir auf jeden Fall Zeit nehmen für mein Baby, das steht an erster Stelle. Generell ist mir die Familie das Wichtigste und erst dann kommt alles andere."

Foto: © Sony Music/Helge Bauer

 

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"Die große Chance"

 

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