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voXXclub

Cool geblieben!

Seit knapp drei Jahren sind voXXclub erfolgreich unterwegs. Im ÖMM-Interview erklärt die Band wie sie mit dem plötzlichen Erfolgsdruck umgeht und was sie am neuen Album anders gemacht hat.

So sehen Volksmusiker heute aus, coole Jungs, modern und offen für Neues. So oder so ähnlich wurde uns die bayerische Band voXXclub vor zwei Jahren im Rahmen ihrer Debütveröffentlichung "Alpin" vorgestellt. Innerhalb kürzester Zeit wurden die sechs Musiker zu einer der gefragtesten Bands der Szene und aufgrund ihrer unterhaltsamen Performance im gesamten deutschsprachigen Raum zum Live-Dauerbrenner. Gerechnet hat die Band mit diesem Erfolg jedoch nicht. "Damit rechnet man nie. Das war auch gar nicht unser Anspruch. Wir wollten einfach Musik machen, die wir gerne machen, die uns gefällt und an der wir selbst Spaß haben", erzählen uns die Burschen im ÖMM-Interview. Als Vorzeigeband der "neuen Volksmusik" entstand mit den Erfolgen aber schnell auch ein Erfolgsdruck. "Wir versuchen uns eigentlich selbst gar nicht zu sehr zu kategorisieren, um uns den Druck dadurch ein wenig zu nehmen, aber natürlich gibt es ihn trotzdem. Wir wollen halt einfach verschiedene Musikstile mischen und gucken was man so alles kombinieren kann, aber klar, wenn man etwas macht, hofft man, dass es ankommt und hat damit auch einen gewissen Druck." Doch voXXclub ließen sich nicht verunsichern und warfen das Erfolgsrezept des Erstlings einfach komplett über den Haufen.

"Wir sind beim neuen Album einen völlig anderen Weg gegangen. Beim ersten haben wir alles a cappella aufgenommen. Diesmal haben wir uns aber dafür entschieden, eine Band dazu zunehmen, um uns nicht selbst zu limitieren, sondern offen zu bleiben und unseren Sound zu erweitern. Gemeinsam haben wir viel herumgespielt und experimentiert, mit Rap, Dance, mit klassischer Volksmusik, und versucht all diese Grenzen aufzusprengen, die es in den Köpfen mancher leider noch immer gibt", erzählt uns die Band. "Wir wussten überhaupt nicht, ob das denn bei den Leuten ankommt. Dass es das tut, macht uns aber sehr, sehr glücklich."

Foto: © Universal Music/Kaja Kuhl

 

 

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