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Wolfgang Petry

Halb Zurück

Irgendwie kann er es wohl einfach nicht sein lassen. eigentlich war sein Abschied aus dem Showgeschäft durchaus ernst gemeint und dennoch hat Wolfgang Petry nun wieder ein neues Album auf den Markt gebracht.

Vor rund neuen Jahren hängte Wolfgang Petry das Mikrofon an den Nagel, mittlerweile ist er aber "halb zurück". "Wolle" hat in den letzten Jahren nämlich eine Kompromisslösung für sich und seine zahlreichen Fans entdeckt. Die beiden Hauptgründe für sein Karriereende waren der Rummel um seine Person, den Wolfgang Petry nie mochte und die vielen anstrengenden Konzerte. "Vielleicht kann man es mit einem Leistungssportler vergleichen. Irgendwann streiken die Körperteile, die man Tag für Tag bis an die Grenze belastet. Bei mir kommt hinzu, dass ich sehr anfällig für Erkältungskrankheiten geworden bin. Niemand kann sich vorstellen, wie zugig Hallen sein können, wie nasskalt die Stadien mitten in der Nacht", erklärte er in seinem letzten Interview. Mittlerweile hat der Kultsänger jedoch erkannt, dass er auf diese beiden Komponenten verzichten und dennoch Musik machen kann. Ausschlaggebend für diese Erkenntnis dürfte wohl sein letztjähriges Album "Einmal noch!" gewesen sein, auf dem es zwar nur seine größten Hits in neuen Arrangements zu hören gab, mit dem Wolfgang Petry aber dennoch auf Platz eins der deutschen Charts einstieg. Es braucht also keine Interviews, Konzerte, Medientermine oder Promotion! Während der Arbeiten am aktuellen Album seines Sohnes Achim Petry verliebte sich der Altmeister schließlich in den Song "Epoche". Der Text des Liedes wäre perfekt für ein mögliches Wolfgang-Petry-Album, doch eigentlich wollte der 63-Jährige doch gar keine Platte mehr aufnehmen. Nachdem der Langspieler seines Sohnemanns fertig war, wurde die Idee weitergesponnen. Was wäre wenn Wolfgang Petry mit Achims modernem Produzenten René Lipps eine ganze Platte aufnehmen würde und zwar keine Schlager-CD, sondern eine Mischung aus Bourani und den Toten Hosen? Das Ergebnis gibt es nun auf "Brandneu" zu hören.

Foto: © Pressefoto, Facebook

 

 

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