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Die Zillertaler

Lieblinge der Monate: Juli/August 2015

Nach über vier Jahrzehnten im Geschäft wissen die Zillertaler auch heute noch die Massen zu begeistern. Mit "Herzüberfall" präsentieren sie ihr 34. Studioalbum.

Der rote Brustfleck mit den markanten grünen, goldenen und silbernen Borten ist längst nicht mehr nur ein Teil der Tiroler Trachtenmode, sondern fast auch schon ein Qualitätssiegel für heimische Volksmusik. Das Tal zwischen den Tuxer und den Kitzbüheler Alpen ist seit Jahrzehnten das Herz der österreichischen Volksmusikszene und bringt immer wieder neue Interpreten hervor. Keine neue Gruppe, sondern vielmehr eine der ersten kommerziell erfolgreichen Formationen aus der Region sind die Zillertaler. 1972 von Florian Prantl mit seinem Bruder Werner und Toni Ringler noch unter anderem Namen gegründet, feierten die Zillertaler rasch erste Erfolge. Vor exakt zwanzig Jahren durfte schließlich die erste Goldene bejubelt werden, mit "Herzüberfall" veröffentlichte die Band kürzlich ihr unglaubliches 34. Studioalbum. Ob es ein wirkliches Erfolgsrezept gibt, beantwortet Toni wie folgt: "Perfekte Bühnenshow, optimaler Sound und sinnvolle Licht- und Video-Effekte sind uns immens wichtig, aber Voraussetzung für den Erfolg ist das Wohlfühlen in der Gruppe!" Und der Wille und Mut, sich auch nach all den Jahren noch weiterentwickeln zu wollen. Immer wieder gibt es spannende kleine Veränderungen, so auch diesmal. Die Zillertaler sind mittlerweile nämlich bei der vor zwei Jahren neu gegründeten Musikagentur "JUZI Entertainment" unter Vertrag, wodurch ihre Musik noch mehr zum Familiengeschäft wird. Tonis Sohnemann Michael von den jungen Zillertalern fungierte als Tonmeister und Aufnahmeleiter, insgesamt wurden zwölf Lieder für "Herzüberfall" produziert. Vom Volkslied "Die Holzhackerbuam" über das Seemannslied "The drunken Sailor" bishin zum "Seensucht Boarischen". Unsere Lieblinge des Monats…

Foto: © Pressefoto

 

Die Zillertaler

Musikvideo "Andachtsjodler"

 

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