Jay Khan
Sein Solodebüt
Angekündigt von den ersten Solo-Hitsingles wie „Mein Stern“, „Bauchgefühl“, „Dieser Kuss“ und dem #1-Airplay-Hit „Verdammt!“, präsentiert Boygroup-Titan Jay Khan in diesem Sommer das dazugehörige Soloalbum: Sein „Verdammt!“-Longplayer erscheint am 11. Juli 2025 bei TELAMO.
Nachdem er schon letzten Sommer die Radiowellen mit den ersten Singlevorboten dominiert hatte, startet Jay Khan aktuell auf allen Kanälen durch: In den Socials so aktiv wie nie, hat er für sein Solodebüt insgesamt gleich 20 Titel aufgenommen, um auch wirklich sämtliche Facetten seines Popschlager-Begriffs zu präsentieren. Während die Fans die komplette Story in der Autobiografie „Tariq & Ich – Lieben und Lügen meines Lebens“ (VÖ: 26.06.) nachlesen können, hält die erweiterte Fanbox-Edition obendrein reichlich Bonusmaterial bereit – für Karaoke-Partys und US5-Nostalgie-Trips! Auf direkte Tuchfühlung mit seinen Fans wird Jay auch gehen, wenn er im Sommer 2025 die nächste große Centertour antritt, um persönlich mit seiner Community abzuklatschen und Autogramme zu geben.
Als er vor exakt 20 Jahren mit US5 auch international ins grellste Rampenlicht treten sollte, hatte der in Berlin aufgewachsene Jay Khan anderen Acts bereits etliche Hits auf den Leib geschrieben (u.a. für Overground): Dieses Hitgespür zeichnet auch sein kommendes „Verdammt!“-Soloalbum aus, das den Sweet-Spot zwischen Popschlager-Zeitgeist und zeitgenössischen Dancesounds immer wieder neu auslotet. Dass er in diesem Rahmen auch das zweite runde Jubiläum seiner ersten Hits mit US5 noch einmal zelebriert, belegt schon die nächste Single „MARIA ´25“: „Lang ist es her, jetzt sehen wir uns wieder“, heißt es passend zum Sound-Update, denn der Y2K-Megahit (5 Wochen #1 in DE, dazu #6 in den US-Billboard-Charts!) seiner einstigen Boygroup klingt hier nicht nur maximal zeitgenössisch und exotisch, sondern kommt erstmals auch mit deutschen Lyrics daher (die englische Neuaufnahme gibt’s obendrein dazu!). Die Reaktion darauf sieht man auch im ultranostalgischen Fangirl-Video, das lässig mit den Zeitebenen und Y2K-Elementen spielt: „Ich heb ab, einfach automatisch!“
Auch die zuvor veröffentlichte Single „Dieser Kuss“ zählt zu den vielen Highlights des Solo-Erstlings: „… noch ein Kuss/und dann Schluss“, gelobt der gebürtige Brite zwar über dem packenden Arrangement, das er auch selbst geschrieben hat, aber man ahnt schon, dass diese eine Ausnahme die Anziehungskraft und somit das Problem nur verschärfen wird. Eingerahmt von lässigen Eighties-Effekten und richtig wuchtigen E-Gitarren, druckvollen Build-ups und einer XL-Hook driften die zwei Lover unaufhaltsam aufeinander zu – denn „auch wenn ich’s bereu’, kann ich dir nicht widerstehen“.
Auch die #1-Radiosingle „Verdammt!“, mit der Jay Khan sein Album eröffnet, erzählt von Küssen, die sich zunächst noch verboten anfühlen, doch schon der dritte davon stellt die ganze Welt auf den Kopf, weshalb alles schließlich in die rhetorische Titelfrage mündet: „Verdammt, wie schön kann Liebe sein?!“ Dass sich Emotionalität und Dancefloor-Tauglichkeit keineswegs ausschließen, hatte er schon mit der allerersten Vorabsingle („Mein Stern“) klargestellt und damit den Nachthimmel erhellt. Auf den Dancefloor führt dabei auch sein „Bauchgefühl“-Vorbote (jetzt remastered!), mit dem der 42-Jährige alle Lebenssäfte aus dem Hirn abzieht, um sie in Richtung Hüften und Beine umzuleiten – frei nach dem Motto „… ganz ohne Ziel und ohne Plan, lass’ einfach los und mal sehen, wo es hingeht…“
Retrosounds und Popschlager-Zeitgeist bringt er für den Song „Boomerang“ ins Spiel, ein Stück über eine jahrzehntealte Liebe, die sich doch immer wieder ihren Weg bahnt: Schulhof-Nostalgie („Wir waren mehr als nur ’ne Nineties-Story“) ist das Fundament dieses Traums, „der uns bis heut zusammenhält“ – und dessen emotionales On/Off-Spielchen von satten Drops untermalt wird. Ein zentrales Thema seiner kommenden Autobiografie schneidet er schließlich auch musikalisch auf „Tariq“ an, „denn das, was keiner weiß, ist, dass ich Tariq heiß“ (und, ja: „Wenn du mich wirklich kennst, kannst du mich Tariq nennen“) – so also klingt der ultrapersönliche Popschlager-Soundtrack zum Buch ;)
Bevor es zwischendurch auch kurz nach „Paris“ geht, liefert er mit „Auf all die Jahre“ eine astreine Fankurvenhymne ab: Richtig viel Dancefloor-Druck, dazu satte Claps und Chants, um die Freundschaft zu feiern – „komm, lass uns tanzen, küssen, weinen, lachen“! Eine musikalische Klammer bis in die Eighties macht auch „Unsere Zeit (Time Of Our Life)“ auf, um nach weiteren Neukompositionen (u.a. „Für immer jung“) auch noch einer Handvoll US5-Hits ein zeitgenössisches Solo-Update zu verpassen: „MARIA ’25“ (hier auf Englisch) zählt da genauso dazu wie „Just Because of You“, „Come Back To Me Baby“ und „Mama“.
Foto + Text: © Telamo






























